Ordnung stressfrei

5 goldene Regeln für stressfreies Organizing

Wir haben für Dich eine einfache Anleitung erstellt, mit der Du stressfrei in nur drei einfachen Schritten jeden Raum organisiert bekommst. Wenn Du Dich dabei an unsere fünf goldenen Regeln hältst, wirst Du mit viel Spaß ein System schaffen, das dauerhaft für Ordnung in Deinem Zuhause sorgen wird. Dazu bekommst von uns nicht nur eine Starterliste, mit der Du direkt loslegen kannst, sondern auch die besten Tipps, wie Du Dich am besten auf dein Projekt vorbereitest und entspannt an Dein Ziel kommst. Ready? Let’s get you organized!
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Kreiere dir ein inspirierendes Zuhause!

Dies gilt für jeden Deiner Räume! Wir sind überzeugt, dass Du Gewohnheiten etablieren kannst, die Dir wirklich dabei helfen, Deinen Alltag zu vereinfachen. Denke daran: Es geht nicht darum, kurzfristig schöne Körbe und Boxen zu integrieren, sondern vielmehr darum, ein System zu schaffen, das Dein Leben nachhaltig zum Positiven verändert. Wir strukturieren und organisieren Räume, um Deinen Alltag zu entlasten und Deine Stauräume zu maximieren. Denn darum geht es doch oder? Mehr Raum, Zeit und Klarheit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben!

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Regel Nr. 1: Überspringe keinen der Schritte

Eigentlich mögen wir keine Regeln. Alles kann, nichts muss! Aber, um unsere drei Schritte kommst Du trotzdem nicht herum, denn sie sind elementar für den nachhaltigen Erfolg Deines Projektes. Insbesondere Schritt #1, das Reduzieren, liegt uns besonders am Herzen. Also hole wirklich A-L-L-E-S aus Deinen Schränken hervor! Ja, alles. Nutze diese Gelegenheit und wische direkt noch einmal gründlich alle Flächen sauber. Genieße diese Leere. Wir nennen es gerne “Weiße Leinwand”. Du bist GestalterIn dieser leeren Flächen. Erschaffe Dir Dein persönliches Wohlfühlzuhause!

Regel Nr. 2: Du darfst Spaß haben

Take it easy! Je entspannter Du an Dein erstes Organizing Projekt herangeht, desto besser! Denn das Wichtigste ist, dass Du Spaß dabei hast! Denke daran: Ordnung ist der Weg nicht das Ziel! Mache Dir keinen Druck, sondern gehe ganz realistisch an die Sache heran. Setze Dir ein Zeitfenster, das in Deinen vollen Terminkalender passt. Nehme Dir dafür mindestens drei bis vier Stunden Zeit. Je stressfreier Du Dein Projekt umsetzten kannst, desto mehr Freude wirst Du mit dem Endergebnis haben. Also drehe die Musik laut auf, schnappe Dir Deine beste Organizing-Freundin und los geht’s!

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Regel Nr. 3: Kein Platz für Ablenkungen

So sehr wir unsere Partner, Kinder und Haustiere auch lieben: Sie verlangen unsere Aufmerksamkeit. Auch, wenn dies unmöglich erscheint: Für die nächsten Stunden müssen alle tapfer sein und versuchen ohne Dich klar zu kommen. Also setze die gesamte Bande konsequent vor die Tür. Sie werden es schon überleben, denn jetzt bist Du mal dran! Also nehme Dir den Raum, den Du brauchst, kremple die Ärmel hoch und stelle sicher, dass Dich nichts und niemand aus dem Flow bringt. Am besten stellst Du Dein Telefon auf lautlos und drehst die Musik noch ein bisschen lauter, sicher ist sicher!

Regel Nr. 4: Habe ein klares Ziel

Bevor es wirklich losgeht, brauchst Du ein klares Ziel vor Augen. Wonach sehnst Du Dich in diesem Raum? Am Beispiel der Küche betrachtet: Möchtest Du dort besonders stressfrei und effizient die Lunchboxen Deiner Kinder zubereiten oder träumst Du vielleicht von Kochabenden mit Freunden, wo jeder Handgriff sitzt und Du mit Leichtigkeit das perfekte Dinner zauberst? Ob Zeitersparnis oder Harmonie, Du allein entscheidest, was Dir wirklich wichtig ist. Ganz egal, wo Deine Prioritäten liegen, habe deine Vision immer klar vor Augen. Am besten schreibst Du sie dir auf! Mache Deine Wünsche und Ziele zu Deiner obersten Priorität, wenn es darum geht, Dein Zuhause optimal nach Deinen Bedürfnissen zu organisieren.

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Regel Nr. 5: Sei gut vorbereitet

Je besser Du vorbereitet bist, umso entspannter läuft der gesamte Organizing-Prozess. Nichts ist ärgerlicher, als wenn Dir Utensilien fehlen oder Du erstmal stundenlang im Keller den Zollstock suchen musst, bevor es losgehen kann (zum Keller-Projekt kommen wir noch!). Deswegen haben wir hier eine kleine Liste der wichtigsten Organizing-Tools für Dich erstellt, mit der Du bestens ausgestattet bist und garantiert stressfrei an Dein Ziel kommst: 

 

– Müllsäcke (zwei Farben, z.B. blau und schwarz)

– feuchte Putztücher

– Allzweckreiniger

– Küchenrolle

– Staubsauger/Handstaubsauger

– transparente Boxen (für das Kategorisieren)

– Maßband / Zollstock

– Klebezettel oder Malerkrepp zum provisorischen Beschriften

Pro Tipp: Damit Du deine “Spenden” vom “Müll” unterscheiden kannst, benutze am besten Müllsäcke mit zwei unterschiedlichen Farben. Wir wollen ja nicht, dass Großmutters schönes Antik-Geschirr versehentlich auf dem Müll und stattdessen die ranzige Tupperware ohne passenden Deckel bei der Spende landet!
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Schritt #1 – Reduzieren

Es wird ernst! Du hast alle Ablenkungen erfolgreich beseitigt, hast Dir einen realistischen Zeitrahmen gesetzt und bist bestens mit allen Tools ausgerüstet. Es kann losgehen! Nachdem Du alles aus den Schränken und Schubladen hervor geholt hast, geht es zunächst darum sämtlichen Ballast zu reduzieren. Trenne Dich von allem, was kaputt, abgelaufen oder überflüssig ist. Versuche hiervon möglichst viel zu spenden. Alles andere wird sorgsam recycled. Sei dankbar für diesen Prozess und setze Dich dabei achtsam mit der Spende und Deinen ausrangierten Artikeln auseinander. Denn dies ist ein wertvoller Lernprozess, der Dir für die Zukunft zeigt, was Du wirklich brauchst und was nicht.

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Schritt #2 – Strukturieren

Jetzt kommen die transparenten Boxen für die Kategorisierung zum Einsatz! Nachdem Du alles Kaputte und Überflüssige reduzierst hast, geht es darum alle übrigen Sachen systematisch zu kategorisieren. Gruppiere alle Gegenstände der gleichen Art zusammen in einer Box. Außerdem ist dies der perfekte Moment, um einmal allen leeren Flächen vom Staub der letzten Jahre zu befreien. Nutze hierfür am besten einen Allzweckreiniger, Küchenrolle sowie für kleinere Flächen feuchte Putztücher.  Das geht schneller als Du denkst und macht am Ende einen großen Unterschied, den du spüren wirst!

Nachdem jeder Gegenstand in einer passenden Kategorie sein Zuhause gefunden hat, können wir mit dem Einräumen beginnen. Hierbei denken wir gerne in Zonen. Keep it simple! Bei einer Küche unterteilen wir die Bereiche beispielsweise gerne in Koch-Zone, Back-Zone, Alltags-Zone, Lunch-Station, Kaffee-Station, Kids-Zone, etc. Nutze dabei Organizer und Ordnungshelfer, die zu der jeweiligen Zone passen und alle Artikel aus den jeweiligen Kategorien optimal beherbergen können. Um zu testen, ob Deine neue Aufteilung im Alltag funktioniert, beschrifte jede Kategorie provisorisch mit Klebezetteln oder Malerkrepp.

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Schritt #3 – Stylen

Zeit für den Finish! Nachdem Du so viel Energie und Herzblut in Dein erstes Projekt investiert hast, ist es umso wichtiger, dass auch nachhaltig funktioniert! Damit auch zukünftig alle Familienmitglieder wissen, wo welche Gegenstände ihren festen Platz haben, gebe jeder Kategorie einen eindeutigen Namen und stelle nochmals sicher, dass das Ordnungssystem, das Du dafür gewählt hast, die praktikabelste Lösung für deine individuellen Bedürfnisse ist. Nicht jedes System funktioniert für Deinen individuellen Anspruch. Deshalb ist es so wichtig, dass die Handhabung optimal zu Dir und deiner Familie passt. Als großes Finale kannst Du noch alles mit schönen Labels versehen. Glückwunsch! Dein Raum hat jetzt ein alltags geprüftes System! Die Labels helfen dabei neue Gewohnheiten schnell zu etablieren und sorgen dafür, dass wirklich jeder weiß, wo alles seinen festen Platz hat. Keine Ausreden mehr! Genieße die Ordnung und Deinen neuen alten Raum!